Lagervernetzung -
Senken Sie Ihre Logistikkosten um 15 bis
20 Prozent
Die Vernetzung der Lager ist eine sehr gute Möglichkeit,
eine satte Summe Geld einzusparen. Zugegeben, derzeit ist die Vernetzung
in vielen Großhandelsbranchen noch Zukunftsmusik. Doch es
gibt bereits Beispiele, die zeigen, dass unternehmensübergreifende
Kooperationen Sinn machen. Der Mittelstand muss umdenken, denn der
nicht vernetzte Anbieter wird es in Zukunft schwer haben!
Am Beispiel eines SHK-Großhändlers möchte ich Ihnen
den Nutzen konkret aufzeigen:
Beispiel SHK-Großhandel
– 11 Prozent mehr Umsatz
Heute hat der durchschnittliche SHK-Großhändler in seinem
Auslieferungslager ca. 15.000 Artikel Lagerware.
Wenn dieser Großhändler mit einem Jahresumsatz von 35
Mio. Euro sein Lagersortiment um 7.000 auf 22.000 Artikel
ausweitet, sind 11 Prozent mehr Umsatz gut machbar.
Bei einem DB von 29 Prozent in diesem zusätzlichen Sortiment
(höher als normal durch Randsortimente mit nichtlinearer Kalkulation)
erhöht sich der DB um 1.116.500 Euro. Die Lagerhaltungskosten
und die Kapitalbindung wären aber nicht alleine zu tragen.
Lagervernetzung: positive Auswirkung
Bei einer Lagervernetzung mit zwei weiteren Partnern würden
sich lediglich 2.333 zusätzliche Lagerartikel pro Partner ergeben.
Das sind für den Großhändler max. 25.000 Euro jährlich
an Kapitalbindungskosten. Also ein sehr guter Deal!
Verfügbarkeit steigern - Rückstände
reduzieren
Mit einem guten internen Verkehr werden die Lager jede Nacht zwischen
21:30 und 4 Uhr verbunden. Das wiederum steigert die Verfügbarkeit
und reduziert die lagertechnischen Rückstände um 60 Prozent.
Bei 450.000 Positionen im Jahr ergeben sich somit ca. 4.500 Positionen
x 60 Prozent: also 2.700 Positionen weniger Rückstand.
Und das bedeutet: 2.700 Mal weniger Umsatzverhinderung und 2.700
Mal weniger Kundenunzufriedenheit.
Veranschlagt man für jeden Rückstand bzgl. Umsatzverlust,
Kundenunzufriedenheit und Nachlieferungskosten auch nur 40 Euro
bedeutet die Verbesserung 108.000 Euro mehr Ergebnis!
Bessere Lagerumschlagshäufigkeit – mehr
Gewinn
Zusätzlich kann, durch das bessere Ausgleichen von Rückständen,
die Lagerumschlagshäufigkeit um 1 bis 2 Punkte verbessert werden.
Und dies sogar bei besserem Service!
Bei z.B. 4,5 Mio. Euro Lagerbestand bedeutet das einen Liquiditätsgewinn
bei einer Verbesserung von 1,5 Punkten von 940.402 Euro. Der Lagerwert
des bisherigen Sortiments würde auf 3.56 Mio. Euro sinken.
Zusätzlich würde, bei einem Zinssatz von 6 Prozent, der
Großhändler 56.424 Euro weniger Finanzierungskosten haben
und somit mehr Gewinn erzielen.
Optimierungspotenziale realisieren. Jetzt!
Es ist durchaus möglich, den soeben kurz beschriebenen Weg
zu gehen und die Logistikkosten deutlich zu reduzieren. Doch um
diesen Königsweg zu beschreiten, bedarf es einer gewissen Portion
Mut. Mut, mit Wettbewerbern und Verbandskollegen feste Logistikpartnerschaften
einzugehen, Sortimente abzusprechen und interne Nachtsprünge
zu organisieren.
Das alleine reicht aber nicht. Die EDV-Prozesse werden zum Dreh-
und Angelpunkt für den Erfolg.
Die Vernetzung der Großhandelshäuser mit anderen
Lagern ist noch viel zu umständlich organisiert.
Es gilt, gemeinsam mit Softwareherstellern systemübergreifende
und bezahlbare Lösungen zu schaffen.
Noch wird kaum verstanden, dass die Lagervernetzung eine
Win-win-Situation für alle am Prozess Beteiligten ist. Eine
richtige Vernetzung böte dem Großhandel riesige Optimierungspotenziale.
Und wer es versteht, sich richtig zu organisieren, darf sich über
eine bessere Umsatzrendite freuen. Die Zukunft ist vernetzt, davon
bin ich überzeugt. Und ich helfe Ihnen gerne, diesen Weg in
die 'neue Welt' zu gehen!
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